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04.03.2010 19:08 von solit24 Webmaster
15.01.2010 09:59 von Schürmann Philippe
Das Herrenteam des VBC Galina Schaan steht unmittelbar vor den Aufstiegsspielen zur NLA. Neben den sportlichen warten auch noch wirtschaftliche Herausforderungen auf den Verein.
Von den sechs Vereinen, die um den Aufstieg in die höchste Schweizer Spielklasse im Volleyball kämpfen, steigt der Sieger der Play-offs direkt in die Nationalliga A auf, wobei sich der Zweite in Barrage-Spielen mit dem Siebten der NLA messen muss. Aufsteigen dürfen jedoch nur vier Clubs, da Volley Amriswil und Lausanne UC bereits ein Team in der NLA stellen. Die Schaaner und die übrigen drei Clubs Appenzeller Bären, VBC Münchenbuchsee und TV Schönenwerd werden somit den Aufstieg unter sich ausmachen.
Als Favoriten gelten Münchenbuchsee, welche am Wochenende im Pokal nur hauchdünn am NLA-Verein Lugano gescheitert sind, und Schönenwerd, das nur gerade eine von 14 Partien der regulären Saison der NLB Westgruppe verloren hat. Um den Aufstieg zu realisieren, steht der VBC Galina Schaan vor einer sehr schwierigen Aufgabe, zumal auch gegen die zweiten Mannschaften von Amriswil und Lau-sanne zuerst gewonnen werden muss. Die Chancen auf den Aufstieg stuft Galina-Präsident Phillippe Schürmann demnach auch als «relativ klein ein, ausser die NLA wird aufgestockt, was nicht sehr realistisch ist».
Noch nicht geklärt sind zudem die Rahmenbedingungen, welche für einen allfälligen Aufstieg gegeben sein müssten. Phillippe Schürmann sieht seinen Verein auch diesbezüglich «vor einer heiklen Situation», da der Aufstieg sportlich zwar realisiert werden soll, die Rahmenbedingungen aber noch nicht gegeben sind. Deshalb plane er zum jetzigen Zeitpunkt noch für die Nationalliga B, obwohl man sportlich gesehen natürlich immer gewinnen wolle. Angesprochen auf die bereits erwähnten Rahmenbedingungen, bezieht er sich vor allem auf die wirtschaftliche Situation, die in erster Linie von den Sponsoren abhänge: Die Gespräche mit den Sponsoren habe man bereits geführt, jedoch stünden deren Entscheide noch aus. «Deshalb ist alles noch ein bisschen in der Schwebe», so Schürmann. «Zusätzlich spürt man auch hier noch die Nachwirkungen der Weltwirtschaftskrise, sodass es auch schwierig ist, neue Sponsoren zu akquirieren, auch im Falle eines Aufstiegs», ergänzt Schürmann.Dies zeigt, wie schwierig und kompliziert es gerade in der heutigen Zeit ist, sportlich erfolgreich zu sein, ohne in finanzielle Engpässe zu geraten.Die erste Play-off-Partie bestreiten die Galina-Herren um Coach Ralf Petzold morgen beim Aufstiegsfavoriten Münchenbuchsee um 20 Uhr.
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